Normalerweise beschäftige ich mit dem "Birther"-Thema nur randläufig, da ich es grundsätzlich als eine Art 'roter Hering' betrachte. Also einem künstlich hoch gehaltenen Thema um die Massen mit fruchtlosen Verschwörungstheorien beschäftigt zu halten während im Hintergrund wichtigere und vor allem beweiskräftigere illegale Themen über die politische Bühne gebracht werden.

Aber um was geht es? Es gibt eine zahlenmäßig recht starke Bewegung in den USA, die anzweifelt ob Barack Obama überhaupt rechtmäßiger Präsident der Vereinigten Staaten ist. Basis für deren Zweifel ist die US-Verfassung, die eindeutig festlegt, dass nur "natural born citizens" Präsident der USA werden dürfen. Dies wäre der Fall, wenn Barack Obama - wie er selbst immer angab - in Hawai geboren wurde. Seine Kritiker aber behaupten schon länger, dass er eigentlich in Kenia geboren wurde und verlangen deshalb von ihm die Vorlage eines gültigen "birth certificate", einer Art offizieller Geburtsurkunde. Daher auch der Name "Birther" für diese Skeptiker.

Soweit so gut. Aber, Pro- und Kontra-Argumente für diese Theorie hin oder her, warum muss Barack Obamas Ehefrau bei einer öffentlichen Rede noch Öl ins Feuer dieser Theorien gießen? Bei einer öffentlich gehaltenen Rede sagte Sie wortwörtlich:

"Als wir eine Reise nach Afrika unternahmen und sein Herkunftsland Kenia besuchten..."

Ja was denn nun, ich dachte sein Herkunftsland wäre Hawai?