
Aaron Zeff, Inhaber des Autowäsche-Salons 'Harv's Metro Car Wash' wollte seinen Augen und Ohren nicht trauen als an einem Mittwoch Nachmittag zwei in schwarzen Anzügen gekleidete Finanzbeamte bei ihm vorsprachen.
"Die waren todernst, sehr aggressiv und sehr herablassen" berichtete Aaron Zeff einer Lokalzeitung in Sacramento. Und das vor dem Hintergrund, dass es in dem persönlich überbrachten Schreiben um eine Steuerschuld von sage und schreibe 4 Cent ging!
Der ganz alltäglich Wahnsinn in einem bürokratischen Monsterstaat. Während man bei den "kleinen" Leuten also wegen 4 Cent gleich zwei hochbezahlte Finanzbeamte mit dem staatlich finanzierten Fahrzeug in die Spur schickt, total lächerlich, schauen die Aufsichtsbehörden bei Geldschiebereien und dem großen Betrug (siehe ENRON, AIG-Skandal, Lehmann-Pleite, Madoffs jahrelanges Betrugssystem, etc.) offenbar nie so genau hin. Bzw. da sind alle irgendwie immer ganz dolle inkompetent - die Lieblingserklärung recherchefauler 'Presstitutes' unserer Zeit.
Der Fall wird umso lächerlicher, wenn man sich noch einmal die Biographie des derzeitigen US-Finanzministers, also des obersten Chefs der Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) vor Augen führt: Timothy Geithner hatte zwischen 2001 und 2004 "vergessen" 35.000 $ Steuern zu zahlen. Eine Behandlung wie der Geschäftsinhaber Aaron Zeff dürfte ihm aber garantiert nicht widerfahren sein.
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