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Heute finden in Ron Paul’s Wahlkreis in Texas die Vorwahlen für die kommenden US-Kongresswahlen 2010 statt. Bei den „Primaries“ genannten Vorwahlen werden innerhalb der antretenden Parteien die Kandidaten für die anstehenden nationalen Parlamentswahlen ausgewählt. Mitwählen darf dabei jeder wahlberechtigte Texaner, egal ob Demokrat oder Republikaner.

Weniger interessant dürfte dabei der Ausscheid im Lager der Demokraten sein. Denn Ron Paul’s Wahlbezirk Nr. 14 wurde schon seit Jahren nicht mehr von einem Demokraten bezwungen. Zuletzt besiegte Dr. Paul 2006 Shane Sklar mit 60% Wählerzuspruch. In 2008 trat gar kein demokratischer Gegner mehr an.

Auf Seiten der Republikaner treten diesmal hingegen mehrere Konkurrenten gegen Ron Paul an. Die drei Gegenkandidaten, die alle größtenteils die abgedroschene neokonservative Linie der Parteispitze nachbeten (also mehr Geld für Krieg und Polizeistaat), versuchen sich teilweise durch einen Anti-Paul-Wahlkampf zu profilieren. So drehen sich die Themen des Kandidaten Gerald Wall in seinem Blog zum Großteil nur um den „gefährlichen“ Parteikollegen Paul anstatt um irgendwelche sinnvolleren Wahlthemen.

Das diese Taktik nicht aufgehen wird, dass zeigt eine aktuelle Untersuchung des Umfrageunternehmens Moore: Demnach könnte Paul satte 74% bei den Vorwahlen einfahren, trotz gestiegener Mitbewerberzahl! Dabei kann Dr. Paul laut Moore sogar auf eine Zufriedenheit von 84% der Wählerschaft in seinem Wahlkreis setzen, ein Spitzen-Zufriedenheitswert für einen aktiven Politiker (Das Umfrageinstitut Rasmussen gibt die Wähler-Zufriedenheit mit Barack Obama derzeit beispielsweise mit nur 47% an).

Deshalb ist auch Jesse Benton, Paul’s Kampagnensprecher voller Zuversicht und sieht den heutigen Wahlsieg als „eine ausgemachte Sache“.

Update: Ron Paul besiegte seine Konkurrenten haushoch mit 81%!