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Wie oft hat man das Argument nicht schon gehört: Die Diskussion um den Klimawandel ist beendet. Es gibt einen Konsens. Alle Wissenschaftler sind sich einig. Oder wie Al Gore zu sagen pflegte "the science is settled".

Wer mag da schon widersprechen, wenn all diese Autoritäten, inklusive besorgt dreinschauender Umweltschützer, Politiker und Journalisten sich einig sind? Wer will schon gerne als Klimaleugner verunglimpft werden, dem unseligen Lieblingswort der grünen Gedankenpolizei?

Das Problem ist dabei, dass dieser Mythos, genau wie die jüngst aufgeflogenen Klimamythen von abschmelzenden Himalayagletschern, sterbenden Amazonaswäldern und ertrinkenden Eisbären auch nur eine weitere Karte im Klimawandel-Lügengebäude darstellt.

So hat die Amerikanische Meteorologen Gesellschaft(AMS) kürzlich eine Untersuchung veröffentlicht, bei der 121 Meteorologen, die bei TV-Sendern im Bereich der Wettervorhersage arbeiten, zu ihrer Meinung zum IPCC und zum Klimawandel befragt wurden. Die Umfrage wurde vom der staatlichen Nationalen Umweltbildungs-Stiftung zusammen u.a. mit der Nationalen Behörde für Ozeane und Atmosphäre, dem Nationalen Wetterservice und dem Pew Zentrum für globalen Klimawandel durchgeführt. Alles keine Anti-Klimawandel-Institutionen, eher im Gegenteil. Es wurden in der Umfrage ausschließlich TV-Wetterberichterstatter befragt, die auch einen meteorologischen Bildungshintergrund aufweisen konnten (studierte Meteorologen), keine Laien oder Quereinsteiger.

Die Studie (PDF -hier-) fand folgendes heraus:

- nur 24 Prozent der Befragten stimmen mit der Schlussfolgerung des IPCC überein, dass der Hauptteil der Erwärmung seit 1950 menschengemacht ist

- nur 19 Prozent glauben, dass die globalen Klimamodelle glaubwürdig eine Erwärmung des Planeten oder Niederschlag und Trockenheit vorhersagen können

- nur 45 Prozent lehnen die harte Aussage "Klimawandel ist ein Schwindel" ab

Das sieht für mich nicht nach einem Konsens aus.