Der kleine 8-jährige Mikey Hicks, Pfadfinderjunge aus New Jersey, steht auf der US-Terrorüberwachungsliste. D.h. für ihn wird jeder Inlandsflug innerhalb der USA zum Horror, seit er 2 Jahre alt ist wird er von den "Sicherheitsbeamten" an den US-Flughäfen bei An- und Abreise peinlichst untersucht.
Aber Arschbombe Umar Farouk Abdulmutallab, der ebenfalls auf dieser Überwachungsliste stand, wird ohne Probleme an Bord eines Flugzeuges gelassen. Obwohl er rein optisch eher an einen pösen Terroristen erinnert als Pfadfinder Mikey. Und obwohl Abdulmutallab's Vater die Behörden ausdrücklich Monate zuvor vor ihm gewarnt hatte. Und dann kommt er auch noch ohne Personalausweis an Bord, na so ein Zufall.
Echt schlimm, diese "Inkompetenz" der US-Behörden.
„Die größte Gefahr für eine Regierung sind Bürger, die für sich selbst denken,“ glaubt der US-Kongressabgeordnete Ron Paul.
„Wenn man die Leute jeden Tag, alle Tage dazu erzieht, abhängig von der Regierung zu sein um das eigene Denken zu übernehmen – dann werden sie unterwürfiger werden.“
Paul argumentiert, dass die Milliarden Dollar, die von der amerikanischen Regierung für Geheimdienste ausgegeben werden, den jüngsten Terroranschlagsversuch im US-Flugraum offenbar nicht verhindern konnten.
„Ich denke die Verantwortung liegt bei einer 75 Milliarden-Dollar-Bürokratie die 16 Dienste hat, welche ihre Arbeit nicht untereinander koordinieren können,“ sagt er. „Fluglinien sollten dafür verantwortlich sein, wer in ihre Flugzeuge steigt,“ fügte er an.
Aus Sicht des Kongressabgeordneten sind alle Anstrengungen der US-Regierung, neue technische Systeme für die Passagierkontrolle am Flughafen wie zum Beispiel die Nacktscanner einzuführen, „nur dazu da uns zu unterwürfigen Staatsbediensteten zu machen, und uns zu lehren dass sie die Verantwortung für uns tragen und uns sagen was wir zu tun haben, dass wir Roboter sind deren Pflicht es ist ihnen zu gehorchen.“
„Es ist ja nicht so, dass alle Individuen immer perfekt sind, es ist nur so, dass Regierungen immer imperfekt sind, sie machen immer Fehler und wenn sie das tun, dann ist das sehr schmerzvoll und betrifft jeden von uns.“
Paul sagte, dass Amerika einen erstaunlichen Wandel weg von traditionellen Werten vollzogen hat, während sich ehemalige kommunistische Länder in Richtung eines freien Marktes bewegen.
„[Die Wirtschaft] sollte von den Bürgern, von den Konsumenten gesteuert werden. In der freien Marktwirtschaft ist der Kunde der König,“ sagte Paul. „Aber in den USA und in den meisten Ländern der heutigen Welt wird die Wirtschaft durch Zentralregierungen und Zentralbanken gesteuert.“
Beim Thema Erdbeben in Haiti denkt Paul, dass „pures Aushändigen von Geld an Haiti deren Probleme nicht lösen wird.“
Aus Sicht des bekannten Politikers wäre das Beste was die USA für Haiti könnte, dem Land bei der langfristigen gesunden wirtschaftlichen Entwicklung unter die Arme zu greifen, sodass sie nicht weiter an Armut leiden würden.
Zur Situation in Jemen argumentiert Paul, dass die USA „nach einem weiteren Krieg Ausschau hält“ und das dies eine „desaströse Fortsetzung der Außenpolitik von George Bush“ darstellt.