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Archiv der Einträge: Maerz, 2009
  • Ron Paul: Beendet den Krieg gegen Drogen!

    3/30/2009 | Texas Straight Talk
    Dr. Ron Paul

    Deutsche Übersetzung: Fufurios / Ruhrpott for Ron Paul

    Wir habe mittlerweile viele Horrorgeschichten über brutale Morde und skrupellose Gewalt im Bezug auf Drogenkartelle gehört, die sich mit mexikanischen und amerikanischen Beamten einen blutigen Krieg liefern. Wir nähern uns dem Siedepunkt einer ausgewachsenen Krise. Leider wird die Regierung diese Gelegenheit nicht vergeuden um die Staatsgewalt weiter auszudehnen. Wir können aber hoffnungsvoll einen tiefen Atemzug machen und eine Blick in die Geschichte werfen, um einen Weg zu finden, mit dieser gefährlichen Situation umzugehen, die nicht beispiellos ist.

    Das Alkoholverbot in den 1920'er Jahren brachte ähnliche Gewalttätigkeiten, kriminelle Banden, Gesetzlosigkeit, Korruption und Brutalität. Der Grund für Gewalt war nicht der, dass die Herstellung und der Verkauf des Alkohols von sich aus gefährlich war. Die Gewalt kam zustande, weil sich ein brutaler Schwarzmarkt bildete der enorme Profite versprach. Diese Profite machten es Kriminellen wie Al Capone möglich unglaublich reich zu werden und diesen Reichtum aggressiv zu verteidigen. Für Al Capone war eine Aufhebung der Prohibition die größte Bedrohung. In der Tat: Schmuggel-Operationen und Bandenkriege ließen nach, nachdem die Prohibition aufgehoben wurde. Heutzutage ist es völlig normal zum Essen einen Wein zu trinken und Fahrer von Biertransporten müssen auch nicht mehr um ihr Leben fürchten.

    Ähnlich wie heute wäre der beste Weg um gewalttätige Drogenkartelle zu bekämpfen ihre dunklen Geschäfte ans Tageslicht zu holen. Leute hätten die freie Wahl, ob sie sich ihre Drogen bei einem kriminellen Drogendealer im düsteren Hinterhof besorgen oder ob sie sie in einer kaffeehaus-ähnlichen Apotheke erhalten. Zudem würden gesetzestreue Apotheken ein Interesse daran haben, dass minderjährigen keine Drogen bekommen, genauso wie es in Bars bei Alkohol und in Geschäften bei Produkten mit Altersbeschränkungen auch ist. Denken Sie mal daran, wie viel Zeit und Mittel die Gesetzgebung sparen könnte, wenn sie sich auf die Aufklärung von Gewaltverbrechen konzentrieren würde, statt ständig diesen unmöglichen Kindermädchen-Staat zu bevollmächtigen, Menschen vor sich selbst beschützen zu müssen.

    Wenn diese Gründe nicht ausreichen sollten den Krieg zu beenden, würde ich sie dringend bitten die Verfassung der Vereinigten Staaten zu achten und sorgfältig zu prüfen, ob es irgendeiner Behörde erlaubt ist, persönliche private Entscheidungen wie diese zu verbieten. Alle unsere Freiheiten - die Religionsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Redefreiheit, das Waffenbesitzrecht, das Recht auf Freiheit vor unnötigen Durchsuchungen und Festnahmen durch den Staat - abstammend vom Grundsatz, das jeder sein eigener Herr und für seine Entscheidungen selbst verantwortlich ist. Verbote verleugnen das Selbstbestimmungsrecht und sind eine absolute Beleidigung für die Grundsätze der Freiheit. Ich bin nicht einverstanden mit dem gedankenlosen Gebrauch von Drogen. Aber wenn die Leute zur Zeit nur die Möglichkeit haben eine gute Entscheidung zu treffen sind sie nicht wirklich frei in ihrer Entscheidung. Auf jeden Fall sollten die einzelnen Bundesstaaten für sich selbst entscheiden, wie man mit diesen Belangen umgeht und die Regierung sollte ihre Entscheidungen respektieren.

    Meine große Befürchtung ist, dass der Kongress gezwungen sein wird wieder einmal schnell und gedankenlos ohne eine Debatte zu agieren, anstatt mit den aktuellen Problemen wohlüberlegt umzugehen. Ich kann mich an kein einziges Problem erinnern, welches wir auf diesem Weg nicht schlimmer gemacht haben. Die Panik, die durch die sich anbahnende Krise in Mexiko erzeugt wird sollte nicht in die Beschränkung von mehr Rechten umadressiert werden, besonders nicht der 2. Zusatzartikel der Verfassung, dessen Änderung offenbar in Arbeit zu sein scheint. Zweifellos werden Waffengesetzte als Antwort auf diese Gewalt nur dazu dienen legitime Staatsbürger zu entwaffnen. Das ist, worauf man achten und man sich entgegenstellen sollte. Wir haben den Drogenkrieg ausgedehnt um nun festzustellen, dass sich nur die Gewalttätigkeiten und Profite, die mit Drogen zusammenhängen, ausgedehnt haben. Es ist an der Zeit es stattdessen endlich mal mit Freiheit zu versuchen.

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  • "Die Bandbreite" im Interview

    Während einer Veranstaltung der Willi Weise-Bewegung des 'Kuratoriums Neue Demokratie e.V.' am 29. März in Melsungen hatten wir die Gelegenheit mit der bemerkenswerten Musikgruppe "Die Bandbreite" ein Interview zu ihrer Musik und ihrem Engagement bei der Willi Weise-Bewegung zu führen.

    "Die Bandbreite" engagiert sich in verschiedenen gesellschaftlichen Projekten und hat mit ihrer fetzigen Musik im Internet bereits hohe Wellen geschlagen, am bekanntesten dürfte dabei der Song "Selbst gemacht" sein.

    Internet:

    www.diebandbreite.de
    www.williweise.de

  • Eine Aktion gegen Chemtrails (Video)

    Wie ich finde ein super Beispiel für Graswurzelaktivismus. Von Schizzogenie23 und Infokrieger23, spread the word!

    Den Flyer kann man -hier- herunterladen.

  • Land of the Free #3

    In Orlando wird man neuerdings verhaftet wenn man Obdachlosen etwas zu essen gibt. Im nachfolgenden Bericht wird ein Aktivist gezeigt der für dieses Verbrechen belangt wurde. Die Polizei hat in ihrem "Kampf gegen den Teller" heldenhaft Suppe des Attentäters und Gemeinwesenzerstörers als Beweismittel konfisziert.

  • Russia Today über Ron Paul, den Radikalen (Video)

  • Ron Paul: Fed trägt Hauptschuld an Wirtschaftskrise

    So lautet der Titel eines Artikels in der deutschen Online-Ausgabe der 'International Business Times'. Da der Artikel eine Bewertungsfunktion für den Leser hat, konnte er es auch gleich auf Platz 1 der beliebtesten Artikel bei 'ibtimes.de' schaffen:

    beliebt

  • Land of the Free #2

    Die USA ist mit Abstand der Staat mit dem höchsten Bevölkerungsanteil im Gefängnissystem. Jeder 31. US-Bürger sitzt ein oder ist auf Bewährung. Die Daten stammen aus dem Jahr 2006 und dürften mittlerweile weiter gestiegen sein:

    usa-worlds-worst-prison-state

  • Hat Georgiens Staatschef Saakaschwili den Kaukasus-Krieg selbst angezettelt?

    ...fragt sich der SPIEGEL in einem aktuellen Artikel. Nunja, dazu brauchte es monatelange Recherchen und "eine internationale Untersuchungskommission" aus "Diplomaten, Militärs, Historikern und Völkerrechtlern"?

    Dabei war doch von Anfang an für jeden einigermaßen logisch denkenden Menschen klar, dass die georgische Sockenpuppe Michael Saakashvili total geistig verwirrt ist und den Krieg einseitig angefangen hat.

    Guten Morgen SPIEGEL!

  • Glen Beck von FOX News spricht immer 'paulischer'

    Glen Beck beim Fernsehsender FOX News klingt mittlerweile wie eine Kopie von Ron Paul. Ich schätze mal es ist ein Trend, der sich angesichts der verschärfenden wirtschaftlichen Entwicklung in nächster Zeit noch in weiteren 'Realitätsflashs' im Mainstream-TV niederschlagen wird.

  • Deutsche TV-Serie erwähnt die Neue Weltordnung (Video)

    RTL: 'Alles was zählt'

  • Alex Jones stellt neues Studio vor

    Wie versprochen wurde das Geld, dass am 31. Mai 2008 im Rahmen der Aktion "Infowars Moneybomb" von Alex Jones gesammelt wurde, in ein neues Studio, professionelleres Equipment und mehr Personal gesteckt.

    Im nachfolgenden Video macht Alex Jones eine Tour durch sein neues "Central Texas Command Center"

    Wow, da habe ich mein Geldspende offensichtlich gut angelegt. Ich bin beeindruckt! ;-)

  • Aimee Allen: Silence is Violence (Musikvideo)

  • Landesweite Steuerproteste in den USA wachsen weiter

    Nachdem ich kürzlich von der Taxrevolte in Kalifornien berichtet hatte, kam es mittlerweile zu weiteren landesweiten Protestkundgebungen gegen Obama's Steuergeschenke an die Wall Street.

    Allein in Cincinnati folgten 5.000 Demonstranten dem Aufruf der Organisation "Re-Teaparty" und formierten die laut Polizeiangaben größte Demonstration seit dem Vietnamkrieg. Dabei wurden Transparente mit Slogans wie "Ich bin erst 8 und hab bereits 36.000$ Schulden" oder "Hey Obama, stimuliere Dich doch selbst" getragen.

    Auch FOX News berichtete über die Steuerproteste.

    Die "Re-Teaparty"-Bewegung hat sich die Steuerproteste der Boston Teaparty als Vorbild genommen und sind die logische Fortsetzung der freiheitlichen Grundsteine, die frühzeitig von der Ron Paul Bewegung weltweit mit der Teaparty 2007 gelegt wurden.

    Hier ein Video von der Cincinnati-Teaparty vom 15. März:

    Hier noch eine kurze Video-Zusammenfassung der anderen Teaparties quer durch die gesamte USA:

  • Rückblende: Ron Paul vs. Greenspan im Jahr 2000 (Video)

    Ron Paul befragt Alan Greenspan am 17. Februar 2000: "Was wird passieren wenn die Blase platzt? Denn ich denke das wird sie"

  • Obama: Wenn der Teleprompter mal ausfällt (Video)

    Unglaublich - der Kaiser ist nackt!

  • Pentagon sinniert über zukünftige Kriege gegen China und Russland

    Obama-Administration sucht nach Strategien, um sich auf "mehrere Kriege, mehrere Operationen, mehrere Fronten" als nur Irak und Afghanistan vorzubereiten

    ronpaul.blog.de
    Sonntag, 15. März 2009

    In dem aktuell in der New York Times erschienenen Artikel "Pentagon überdenkt alte Strategie zweier parallel laufender Kriege" könnte man, zumindestens als Anhänger der Slogans von 'Hoffnung' und 'Wechsel' zunächst meinen, dass es um eine Reduzierung der vom Expräsident Bush geerbten Kriege in Afghanistan und Irak geht.

    Aber weit gefehlt. Nachdem Obama mit der weiteren Truppenaufstockung in Afghanistan, der ausgeweiteten völkerrechtswidrigen Bombardierung Pakistans und der Verschiebung des Irakabzugs auf Sankt Nimmerleinstag praktisch alle seine Wahlkampfversprechen nicht nur gebrochen hat, sondern Bush sogar noch zu übertreffen versucht, setzt seine Administration mit den neuerlichen Überlegungen neue Meilensteine des Wahnsinns.

    Das Pentagon will sich von der zwei Jahrzehnte alten Strategie verabschieden, dass das US-Militär jederzeit in der Lage sein sollte zwei große Kriege parallel kämpfen zu können. Die US-Armee der Obama-Administration soll in Zukunft mehr Kriege parallel kämpfen können. Genaugenommen sucht man nach einer Strategie "mehrerer Kriege, mehrerer Operationen, mehrerer Fronten".

    Aber wer sollen die neuen parallel zu bekämpfenden Feinde sein? Auch darauf wissen die "Verteidigungs"-Experten des Pentagon schon die Antwort: "Russland und Nordkorea oder China und Iran, zur selben Zeit". Aber natürlich nur "um die internationale Sicherheit zu garantieren", wie in Lehrbuch-Neusprech verkündet wird.

    Langsam wird klar was mit dem Slogan "Wechsel" immer gemeint war, jedenfalls nicht dass was die Anhänger Obamas damals meinten zu verstehen. Es ist ein Wechsel zum Schlimmeren.

    Denn mit diesen veröffentlichten Planspielen ergibt sich ein weiterer Puzzlestein auf dem Weg zur Auflösung des größten Schwindels der jüngeren Geschichte - dass Obama irgendeine Art von Hoffnungsschimmer nach den katastrophalen Jahren von G.W. Bush darstellt. Er ist es nicht, ganz im Gegenteil: Er bedeutet mehr Kriege, mehr Steuergelder für die Bankster, mehr Obdachlose, mehr Armut, mehr Überwachung, mehr Folter, mehr Lügen und mehr inszenierter Terror.

    obamadeception_1
    "Die Obama-Täuschung" - der neue Film von Alex Jones (bald auch in deutsch)

  • Ron Paul Bewegung quicklebendig: Steuer-Revolte in Kalifornien beginnt

    In der kalifornischen Stadt Fullerton hatte die Organisation "Total Recall 2009" aus Protest gegen die Steuererhöhungen des kalifornischen Gouverneurs Schwarzenegger die Bürger zum 7. März zum Protest aufgerufen.

    Die Protestveranstaltung wurde ein großer Erfolg, 15.000 wütende Bürger beteiligten sich daran.

    Obwohl die Organisatoren aus verschiedenen politischen Strömungen zusammengesetzt waren, hatte die örtliche Meetup-Gruppe von Ron Pauls Freiheitskampagne erheblich zum Erfolg beigetragen wie im nachfolgenden Video zu sehen ist:

    The Revolution is alive & well!

  • Constitution Revolution - It's Here... (Video)

  • The Obama Deception (Video)

    Der neue Film von Alex Jones - ganz frisch in englischer Originalversion:

    Topfilm!

    Update: Jetzt als High Quality Version bei Youtube verfügbar. Der Film ist komplett aufgeladen und nicht in Einzelteilen:

  • Minister verplappert sich: Der Staat steuert die NPD

    Marco Kanne
    Opponent.de
    Dienstag, 10.03.2009

    Die Debatte um die V-Männer der “Verfassungsschutz”-Behörden in der NPD reißt nicht ab. Dass sich die Politik, insbesondere die Union, mit Händen und Füßen gegen deren Abzug wehrt, lässt quer durch alle Lager kritische Stimmen lauter werden, die Fragen nach der wahren Funktion dieses Personenkreises stellen. Was sich bisher nur die kühnsten Kritiker offen zu sagen trauten, wurde durch einen redseligen Landesinnenminister nun quasi amtlich bestätigt: Der Staat steuert die NPD!

    Auf einer CDU-Veranstaltung im Kreis Calw ließ es der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech locker angehen und plauderte aus dem politischen Nähkästchen. Würden all jene aus den Reihen der braunen Sozialisten abgezogen, die als V-Leute oder verdeckte Ermittler auf der Lohnliste des Staates stehen, “dann würde die NPD in sich zusammenfallen”, so der Minister.

    Andere Teile des Establishments reagieren angesäuert. Der einschlägig bekannte SPD-Politiker Stephan Braun ist außer sich vor Wut. Jedoch nicht etwa über die skandalöse Tatsache, dass der Staat eine Partei steuert. Ihn stört, dass Minister Rech die Wahrheit über das politische Handpuppenspiel staatlicher Behörden herausgerutscht ist. Denn selbstverständlich weiß auch Braun um die Verstrickungen der Geheimdienste dieses Staates in die Aktivitäten der NPD.

    Angesichts des Theaters um die auf Grund des Einflusses der Geheimdienste wohl frei von jeder Polemik als “Staatspartei” zu bezeichnende NPD, beginnen sogar Staatsjournalisten kritische Überlegungen anzustellen, an deren Regimetreue nun wirklich keine Zweifel bestehen können. “Ist die NPD letztendlich doch der nützliche Idiot, der eine halbwegs ernstzunehmende Partei rechts von der Union verhindert?”, fragt beispielsweise Anti-NPD-Blogger Patrick Gensing.

  • "Der Obama-Schwindel" Trailer #2 (Video)

    "Der Obama-Schwindel" ist ein kontroverser Dokumentarfilm, der den Mythos von Obama als Helfer der amerikanischen Bürger total widerlegt.

    Das Obama-Phänomen ist ein Schwindel, der von den Führern der Neuen Weltordnung genauestens ersonnen wurde. Er wird als Retter präsentiert, um damit die amerikanischen Bürger und die Menschen der ganzen Welt zur Zustimmung zu einer globalen Versklavung zu treiben.

    Wir haben einen kritischen Punkt in der Planung der Neuen Weltordnung erreicht. Es geht nicht um "links" oder "rechts": es geht um die Eine-Welt-Regierung. Die internationalen Banken wollen die Menschen der Vereinigten Staaten ausrauben und zu Sklaven in einer weltweiten Diktatur verwandeln.

  • Paul: Ökonomische Krise könnte Glück im Unglück bedeuten

    Ein Interview mit dem republikanischen Kongressabgeordneten Ron Paul über den bevorstehenden US-Bankrott und den drohenden Iran-Krieg

    Jihan Hafiz, Press TV, Washington
    Samstag, 27. Dezember 2008

    Deutsche Übersetzung: ZeitFragen.ch

    paul9

    Press TV: Dr. Paul, wir freuen uns, dass Sie uns ein Interview geben. Lassen Sie uns mit der Aussenpolitik beginnen. Wie glauben Sie, wird die neue Regierung mit dem Krieg im Irak umgehen?

    Ron Paul: Sie wird das weitermachen, was die alte Regierung begonnen hat. Ich erwarte keine grossen Veränderungen, obwohl der gewählte Präsident Obama versprochen hat, die Truppen im Zeitraum von 16 Monaten nach Hause zu holen, rückt er jetzt wegen des sogenannten Abkommens (mit dem Irak) davon ab.

    Ich glaube auch nicht, dass er jemals vorhatte, die Aussenpolitik zu ändern. Die Aussenpolitik dieses Landes bleibt immer gleich, ganz egal, ob die Republikaner oder die Demokraten sie machen. Schauen Sie sich an, wie hart George W. Bush im Jahr 2000 Clintons Aussenpolitik wegen zu viel «Nation Building» (Staatengründungen) oder wegen der vielen Interventionen auf der ganzen Welt kritisiert hat, weil die Menschen in den USA das hören wollten. Wenn sie dann gewählt sind, machen sie so weiter wie ihre Vorgänger.

    Deshalb erwarte ich auch keinen Wandel im Irak. Ausserdem gibt Obama noch nicht einmal vor, dass er zu Afghanistan eine andere Meinung hat. Es kommt auch weniger auf seine Absichten in einzelnen Ländern an, er befürwortet auf jeden Fall weitere Interventionen.

    Wer etwas bewegen will, muss sich die richtigen Leute dafür aussuchen. Obama hat die gleichen Leute ausgewählt, die auch McCain gefallen hätten. Die Neokonservativen sind begeistert von der aussenpolitischen Arbeitsgruppe, die er sich zusammengestellt hat. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die demokratische Basis, die keinen der Bush/McCain-Politik wollte, darüber gewaltig aufregen wird – wahrscheinlich wird das schon sehr bald geschehen.

    Wie schätzen Sie die Situation in Afghanistan ein?

    Die Kämpfe werden weitergehen, auch weil es in dieser Woche den schweren Fehler mit dem getöteten afghanischen Polizisten gegeben hat. Aber genauso fatal sind die Übergriffe auf Pakistan, bei denen viele unschuldige Menschen umgebracht werden – wobei man vorgibt, das sei keine grosse Sache. Aber es ist eine schlimme Sache, weil dadurch die Randgebiete (Afghanistans) ebenfalls radikalisiert werden.

    Ich glaube nicht, dass die pakistanische Regierung so dumm sein wird, sich auf einen Krieg mit Indien einzulassen. Aber es ist gleichgültig, um welche Gesellschaft und um welches Land es sich handelt, es gibt immer eine Gruppe, die radikalisiert werden kann, wenn sie entsprechend motiviert wird. Dabei werden immer mehr unschuldige Zivilisten getötet – unter dem Vorwand, das seien ja Terroristen, die wir haufenweise umbringen. Wie will man das wissen? Wurden sie vorher festgenommen und verhört?

    Deshalb glaube ich, dass diese ganze Entwicklung sehr schlimm ist, und ich verurteile sie auch aus unserem eigenen Interesse, weil sie nach meiner Meinung vor allem schlecht für Amerika ist. Wenn wir so weitermachen, wird das nur immer mehr Geld und Leben kosten. Ausserdem wird es nur wahrscheinlicher, dass es auch bei uns zu Hause eines Tages einen terroristischen Anschlag geben wird. Wir bieten zwar dort drüben leicht angreifbare Ziele.

    Aber sie können auch hier zuschlagen. Wir sollten nicht glauben, Terroristen seien nicht dazu motiviert; wir sollten uns aber auch fragen, warum sie dazu motiviert sind.

    Rechnen Sie mit mehr Luftangriffen auf Gebiete im souveränen Pakistan?

    Da ist kein Ende abzusehen. Ich glaube, dass auch Obama damit fortfährt, weil meiner Meinung nach Aussenpolitik über die Köpfe der politischen Parteien hinweg gemacht wird. Unsere politischen Parteien haben da nicht viel mitzureden. Deshalb erwarte ich, dass die Angriffe weitergehen werden.

    Bedauerlicherweise wird Obama auch knallhart mit Iran umspringen. Er hat zwar angekündigt, er werde zunächst einige Gespräche mit den Iranern führen, aber das heisst nicht, dass es nicht zu einer Blockade Irans kommen wird. Nach Obamas Auffassung haben die USA die moralische Verpflichtung, Iran zu stoppen, wenn auch nur die entfernteste Möglichkeit besteht, dass es sich (Atom-)Waffen verschafft.

    Nun, haben wir Pakistan gestoppt? Haben wir Indien gestoppt? Haben wir Israel daran gehindert, eine (Atom-)Waffe zu bauen? Warum ist das (bei Iran) so eine grosse Sache? Aber Obama hat sich festgelegt, als er über Aussenpolitik vor den Internationalisten geredet hat – vor den Hintermännern der Demokratischen Partei und der Republikanischen Partei.

    Erst vor einem Jahr wurden in der National Intelligence Estimate NIE (in der gemeinsamen Einschätzung aller US-Geheimdienste) die Behauptungen zurückgewiesen, Iran sei dabei, eine Atomwaffe herzustellen. Und jetzt gibt es trotzdem in Washington wieder viel Gerede über einen Krieg (gegen Iran). Warum ist das so?

    Nun ich denke, dafür gibt es eine Menge Gründe. Öl ist sicher ein wichtiger Grund. Dazu gehört auch die Einstellung der Neokonservativen, wir sind die Guten und sagen den anderen, was sie zu tun und zu lassen haben. Und Israel steckt sicher auch dahinter.

    Einige Leute sind ehrlich davon überzeugt, «dass die Iraner böse Menschen sind, die uns bombardieren wollen». Es ist also ein ganzes Bündel von Gründen wie damals, als es gegen die Iraker losging. Mit einer Menge Falschinformationen versucht man Emotionen zu schüren. Das amerikanische Volk will das aber alles nicht mehr.

    Deshalb hat ja auch der Kandidat gewonnen, der viel vom Frieden geredet hat. Obama war eigentlich der (erhoffte) Friedenskandidat. Er hat den Eindruck erweckt, er wolle weniger Interventionen, aber das zählt jetzt nicht mehr.

    Wenn es um konkrete Politik geht, bleibt immer alles beim alten. Aber der Bankrott unseres Landes könnte die Rettung sein. Wir werden uns das (diese Kriege) kaum noch leisten können. Auch die Sowjets mussten damals Afghanistan aufgeben, weil ihnen das Geld ausging und ihr System scheiterte. Wenn auch unser System scheitert, könnte das unser Glück im Unglück sein.

    Erwarten Sie, dass die kommende Regierung ihre Politik im israelisch-palästinensischen Konflikt ändern wird? Denken Sie, dass (ein Eingehen auf) die Hamas ein Teil der Lösung sein könnte?

    Hier erwarte ich keine nennenswerten Änderungen. Obama wird auch nicht mehr Verständnis für die Palästinenser haben. Vielleicht legt er einige Lippenbekenntnisse ab, aber wenn Israel etwas nicht passt, wird das auch nicht passieren.

    Lassen Sie uns über die Wirtschaft reden. Warum haben Sie ihren Antrag zur Auflösung der Federal-Reserve-Bank (der US-Notenbank) eingebracht?

    Weil die Federal Reserve eine Zentralbank ist, die nach unserer Verfassung illegal, nicht autorisiert und deshalb wertlos für uns ist. Sie fügt uns nur Schaden zu, weil sie Geld aus nichts als heisser Luft macht. Sie betreibt nur legalisierte Falschmünzerei.

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    Ich möchte diese Einrichtung abschaffen, weil ich es als Mensch, der die persönliche Freiheit schätzt, einfach ablehne, dass sie Regierungen Handlungsspielräume eröffnet, für die diese keine Verantwortung übernehmen müssen. In einer freien Gesellschaft mit gesundem Geld müssen Ausgaben (der Regierung) über Steuern finanziert werden, und jeder weiss, was läuft. Wenn aber eine Bank insgeheim Geld aus heisser Luft macht, kann die Regierung das Volk und den Kongress umgehen und jederzeit Kriege anzetteln, ohne dafür haftbar gemacht werden zu können.

    Sehen Sie, wenn alles, was wir im Ausland anrichten, mit den Steuergeldern der Amerikaner bezahlt werden müsste, wäre der Spuk in einigen Wochen vorbei, weil wir das Geld dafür einfach nicht haben. Wenn man aber jederzeit die Geldmenge aufblähen kann, bleibt man immer zahlungsfähig, obwohl die Preise steigen.

    Wir hatten das Glück, dass der Dollar bisher die Leitwährung war und haben deshalb nicht besonders unter der Inflation gelitten. Die Federal Reserve unterstützt die Willkür der Regierung, ist ausserdem illegal und moralisch verwerflich. Einzelpersonen ist das Geldfälschen verboten. Warum erlauben wir einer Bank, insgeheim Falschgeld zu produzieren? Es gibt viele Gründe, eine Zentralbank abzuschaffen, die uns so viel Schaden zufügt.

    Anfangs verspricht der Kreislauf, den die Regierung durch die Inflationierung der Währung in Gang setzt, einige Vorteile, weil die Leute glauben, sie würden ständig reicher, aber dieser Eindruck entsteht nur vorübergehend. Weil jetzt der Markt zusammenbricht, erkennen wir, dass es keine besonders gute Idee war. Es war nur eine Blase.

    Jetzt beginnen die Blasen der Federal Reserve zu platzen, und die grösste Blase, die nicht mehr am Platzen zu hindern ist, wird die Dollar-Blase sein. Wir sind jetzt auf der ganzen Welt mit Billionen Dollars verschuldet, und der Dollar wird das nicht mehr lange durchstehen, weil die Welt bald keine Dollars mehr annehmen wird. Wir selbst werden höhere Zinsen und höhere Preise zahlen müssen, und unser Land wird sehr viel ärmer sein.

    Warum werden Sie immer als hartnäckiger Verfechter unserer Verfassung angesehen?

    Weil ich das bin, ich halte mich an die Verfassung. Und es ist eine bewährte Einstellung, sie wörtlich zu nehmen. In Artikel 1 Abschnitt A steht, was erlaubt ist (die Aufgaben der gesetzgebenden Gewalt), und in den Zusätzen 9 und 10 wird gesagt, dass alles, was (der Bundesregierung) nicht ausdrücklich erlaubt ist, auch nicht getan werden darf. Die Regierungsgewalt sollte primär von lokalen Gremien ausgehen, und obwohl wir uns in den letzten hundert Jahren sehr weit von diesem Grundsatz entfernt haben, glaube ich, dass das eine gute Idee war.

    Die Gründerväter haben in der Verfassung wichtige Grundsätze festgelegt; sie wollten die Regierungsgewalt auf die einzelnen Staaten aufteilen und nur wenige Dinge zentral regeln, wie zum Beispiel eine stabile Währung und den freien Handel.

    Ich glaube, das war eine grossartige Idee. Darauf haben wir alle einen Eid geleistet, aber fast alle anderen ignorieren sie. Ich habe nicht geglaubt, dass sich noch viele Menschen in diesem Land dafür interessieren. Zu meiner Überraschung habe ich aber während des Wahlkampfs festgestellt, dass dies nicht der Fall ist. Als die Menschen mir sagten, sie hielten das dezentrale Regieren für eine gute Idee und hätten schon lange darauf gewartet, dass jemand darüber spricht, hat mich das sehr ermutigt.

  • Ron Paul: Das Ende des Irakkriegs ist nicht in Sicht (Video)

  • Ron Paul Metallica (Musikvideo)

    Gefunden bei Fufurios / Ruhrpott for Ron Paul:

  • CNBC-Moderatoren sind entsetzt als Ron Paul im Fernsehen gezeigt wird

    „Das läuft nicht wie geplant ab“

    Steve Watson
    Infowars.net
    Donnerstag, 26. Februar 2009

    Deutsche Übersetzung: ronpaul.blog.de

    CNBC-Moderatoren zeigten sich gestern verblüfft und verhielten sich äußerst mürrisch nachdem die Eröffnungsrede des Kongressabgeordneten Ron Paul vor dem Finanzausschuss des Kongresses live einem Millionenpublikum übertragen wurde.

    CNBC übertrug live aus dem Kongress, offensichtlich nicht ahnend dass der texanische Kongressabgeordnete das republikanische Eröffnungsstatement bei der Anhörung des Notenbankchefs Ben Bernanke halten würde.

    Nachdem der Kongressabgeordnete zwei einhalb Minuten Bernanke zur Geldwertstabilität belehrt hatte und ihn davor warnte, die Finanzkrise schier durch Geldschöpfung aus dem Nichts lösen zu wollen, schaltete CNBC zurück ins Studio.

    Die Moderatoren Erin Burnett und Mark Haines waren von dem was sie gerade gehört hatten so verstört, dass sie sofort in die Werbepause schalten ließen:

    Haines: „Das läuft nicht wie geplant ab“

    Burnett: „Nein das tut es nicht“

    Haines: „Uns wurde gesagt es gäbe nur eine ganz geringe Zahl an Eröffnungsstatements, und es scheint außer Kontrolle zu geraten.“

    Burnett: „Folgendes haben wir vergessen: jedermann kriegt das live mit, weißt Du was das heißt? Warum sollten die eine Möglichkeit für freie Sendezeit nicht ausnutzen?“

    Haines: „Wir gehen jetzt in eine Werbepause um diese hinter uns zu haben, so dass wir wenn etwas wirklich wichtiges passiert nicht unterbrechen müssen.“

    Schauen Sie sich das Video an:

    Die Ansprache des Kongressabgeordneten war beeindruckend und augenöffnend:

    „Dies ist das Ende einer Ära,“ sagte Paul, „wir können die Blase nicht wieder aufblasen.... Falls wir annehmen dass wir die Blase wieder aufblasen können indem wir künstlich Kredite aus dünner Luft erzeugen und danach Kapital nennen, glauben Sie mir, dann haben wir keine Chance diese Probleme zu lösen – wir haben ein totales Missverständnis was der Unterschied zwischen Kredit und Kapital ist.“

    Natürlich, in den Augen der auf Seiten der FED, des Finanzministeriums und Wall Street stehenden Massenmedien waren Paul’s Anmerkungen „außer Kontrolle“. Wie kann er auch nur mit Sinn und aktiv die Logik der Allmächtigen, unserer einzigen Hoffnung, unsere Retter anzweifeln (die zufälligerweise genau die Kriminellen darstellen die für den Weg in diese Wirtschaftslage verantwortlich sind)?

    Zudem, wie können wir auch nur von solchen Leuten wie CNBC’s Burnett und Haines irgendetwas anderes erwarten? Waren Sie es nicht, die bereits zuvor einen totalen Mangel an Verständnis für die Gründe der Finanzkrise demonstriert hatten, erst recht als sie anmerkten dass „Gold keinen inneren Wert“ hätte?

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