Angriffe nahmen an Zahl und Heftigkeit in den letzten Wochen zu

AntiWar.com
20. Februar 2009

Deutsche Übersetzung: ronpaul.blog.de

Präsident Barack Obama hatte das Anliegen, Angriffe auf pakistanischem Boden auszuführen, bereits früh im Wahlkampf deutlich gemacht. In seinem ersten Monat nach Amtsübernahme ist es mittlerweile offenkundig dass die Angriffe mit Drohnen stark angestiegen sind im Vergleich zu den letzten Monaten der Bush-Regierung.

Zwei heftige Angriffe wurden allein in der letzten Woche geflogen, in Süd Waziristan und den Kurram Stammesgebieten. Die Angriffe töteten 30 und 31 Menschen, beide Angriffe galten offenbar Militanten von Baitullah Mehsud.

Die Eskalation kommt zu einem Zeitpunkt in der die pakistanische Regierung gegen Vorwürfe ankämpft, sie würde die Angriffe „privat“ unterstützen während sie diese öffentlich verurteilt. Die Auseinandersetzung wurde durch eine wachsende Zahl von Regierungsvertretern beider Seiten genährt die eine Vereinbarung bestätigten sowie durch fotografische Beweise die US Predator Drohnen auf pakistanischen Flughäfen zeigten.

Die Drohnenangriffe sind in den Stammesgebieten Pakistans äußerst unbeliebt und führen zu massiven Protesten weil dabei immer wieder straffrei Zivilisten ermordet werden. Während Pakistan gegen den wachsenden Widerstand in der Region ankämpft und versucht die Oberhand zu behalten, verschlimmert die Eskalation der Angriffe das Glaubwürdigkeitsproblem der pakistanischen Regierung gegenüber den Stämmen in der Region.