Yahoo News / AFP
Samstag, 31. Januar 2009

Deutsche Übersetzung: ronpaul.blog.de

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus griff am Samstag in Davos den Klimawandelpropheten Al Gore und seine Wissenschaft der globalen Erwärmung scharf an.

„Ich glaube nicht, dass es irgendeine globale Erwärmung gibt,“ sagte der 67jährige Liberale, dessen Land derzeit die Ratspräsidentschaft der EU innehält. „Ich sehe keine statistischen Daten die diese Annahme unterstützen.“

In Anspielung auf den ehemaligen US-Vizepräsidenten, der dieses Jahr in Davos teilnahm, fügte er an: „Es tut mir leid dass einige Leute wie Al Gore nicht bereit sind den alternativen Theorien zuzuhören. Ich höre ihnen zu.“

„Umweltschutz und der globale Erwärmungs-Alarmismus bedrohen unsere Freiheiten. Al Gore ist eine wichtige Person in dieser Bewegung.“

Am Rand des ‚World Economic Forum’ fügte er an, dass er sich mehr Sorgen um die vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen zu vermeintlichen Gefahren mache als um deren Folgen.

„Ich bin besorgt, dass die aktuelle Krise fälschlich benutzt wird, um die Funktion der Märkte und der freien Marktwirtschaft auf der ganzen Welt radikal zu beschneiden.“

„Ich hab mehr Angst vor den Folgehandlungen der Krise, als vor der Krise selbst.“ fügte er an.

Klaus macht aus seiner Skeptik des Klimawandels kein Geheimnis. Er ist außerdem ein erbitterter Kritiker der Europäischen Union und hatte den Weltklimarates IPCC der UN jüngst als Monopol der Selbstgefälligkeit bezeichnet.